US-Gesundheitsminister Kennedy Jr. hat Impfgegnern Unterstützung aus dem Weißen Haus zugesichert. Der 72-Jährige äußerte sich bei einer Konferenz, an der Impfskeptiker teilnahmen. Sein Auftritt fällt in eine Zeit, in der sich ein tödlicher Masernausbruch in den Vereinigten Staaten weiter ausbreitet.
Mit seiner Botschaft wandte sich Kennedy Jr. an ein Publikum, das Impfungen kritisch gegenübersteht. Er stellte dabei nach den vorliegenden Informationen klar, dass diese Gruppe im Weißen Haus auf einen Unterstützer zählen könne. Weitere Einzelheiten zu seinen Äußerungen oder zu konkreten politischen Vorhaben wurden nicht genannt.
Der Auftritt erhielt besondere Aufmerksamkeit, weil Masern in den USA derzeit mit einem tödlichen Ausbruch in Verbindung stehen. Zugleich wird die Ausbreitung der Erkrankung als fortschreitend beschrieben. Angaben zum genauen Umfang des Ausbruchs, zu den betroffenen Regionen oder zur Zahl der Erkrankten liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Kennedy Jr. trat bei der Veranstaltung in seiner Funktion als US-Gesundheitsminister auf. Welche Folgen seine Stellungnahme für die amerikanische Impfpolitik oder den Umgang der Regierung mit dem Masernausbruch haben könnte, geht aus den verfügbaren Angaben nicht hervor. Fest steht lediglich, dass er bei einer Konferenz von Impfskeptikern sprach und dieser Gruppe seine Unterstützung signalisierte.