Rohöl aus dem russischen Fernen Osten ist nach Angaben der Moscow Times auf mehr als 120 US-Dollar je Barrel gestiegen. Ausschlaggebend seien Versorgungsstörungen im Nahen Osten und die dadurch gestiegene Nachfrage chinesischer Käufer nach der russischen Rohölsorte ESPO.
Der Preisaufschlag der ESPO-Sorte gegenüber der internationalen Referenz ICE Brent erreichte dem Bericht zufolge ein Rekordniveau. Er lag zwischen 20 und 30 US-Dollar je Barrel.
Die Entwicklung zeigt, dass die Unterbrechungen bei der Versorgung aus dem Nahen Osten Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt haben. Chinesische Abnehmer verstärkten ihre Käufe des Rohöls aus dem russischen Fernen Osten, wodurch dessen Preis im Verhältnis zur Brent-Referenz deutlich zulegte.
Weitere Angaben zur Dauer der Versorgungsstörungen, zu den betroffenen Liefermengen oder zur weiteren Preisentwicklung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.