Der Rohstoffkonzern Glencore hat einen Mitarbeiter suspendiert, der für Geschäfte mit dem kontroversen Händler Radiant zuständig war. Der Schritt steht im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Betrugsaffäre im internationalen Handel mit Eisenerz.
Zu den genauen Vorwürfen und den Hintergründen der Suspendierung liegen bislang keine weiteren Angaben vor. Auch ist nicht bekannt, wann die Maßnahme erfolgte oder wie lange sie gelten soll. Glencore machte nach den vorliegenden Informationen keine näheren Details zu dem betroffenen Mitarbeiter und den fraglichen Geschäften öffentlich.
Der Fall spielt im Umfeld des weltweiten Eisenerzhandels, einem Geschäft mit einem Volumen von mehreren Milliarden. In diesem Markt sind neben Rohstoffunternehmen auch Finanz- und Handelshäuser aktiv. Nach den vorliegenden Informationen sind mehrere Schweizer Unternehmen aus diesen Bereichen von der mutmaßlichen Betrugsaffäre betroffen.
Der genaue Umfang der möglichen Unregelmäßigkeiten bleibt ebenso offen wie die Frage, welche weiteren Akteure betroffen sein könnten. Fest steht lediglich, dass Glencore personelle Konsequenzen im Zusammenhang mit den Radiant-Geschäften gezogen hat. Weitere Einzelheiten zu möglichen finanziellen Schäden, rechtlichen Schritten oder Untersuchungen sind nicht bekannt.