Was passiert ist
Im Iran ist Hossein Pedaran nach Angaben der iranischen Justiz hingerichtet worden. Ihm wurde vorgeworfen, Informationen über Raketenstandorte in der Provinz Isfahan an Israel weitergegeben zu haben.
Die Hinrichtung steht damit im Zusammenhang mit Spionagevorwürfen und den Spannungen zwischen Iran und Israel. Weitere Einzelheiten zum Zeitpunkt oder zum Ablauf der Vollstreckung liegen in den vorliegenden Angaben nicht vor.
Was wir wissen
Die iranische Justiz bestätigte die Hinrichtung von Hossein Pedaran. Als Grund wurde der Vorwurf genannt, er habe israelischen Nachrichtendiensten Informationen über Raketenstandorte in der iranischen Provinz Isfahan bereitgestellt.
Isfahan liegt im Zentrum des Iran und wird in der Meldung als Ort der mutmaßlich weitergegebenen Informationen genannt. Aus den vorliegenden Daten geht nicht hervor, welche konkreten Angaben Pedaran übermittelt haben soll oder wann dies geschehen sein soll.
Die Meldung wurde von Arab News veröffentlicht. Sie ordnet den Fall in den Zusammenhang der Spannungen zwischen Iran und Israel ein. Angaben zu einem Gerichtsverfahren, einem Urteil oder einer möglichen Stellungnahme der beschuldigten Person beziehungsweise ihrer Angehörigen sind nicht enthalten.
Was noch unklar ist
Offen bleibt, wann die Hinrichtung stattgefunden hat und auf welcher rechtlichen Grundlage sie vollstreckt wurde. Ebenfalls nicht bekannt sind Einzelheiten zu den gegen Pedaran erhobenen Vorwürfen, zum Verlauf des Verfahrens und zu möglichen Beweisen.
Nicht geklärt ist außerdem, ob es neben der Bestätigung durch die iranische Justiz weitere unabhängige Angaben zu dem Fall gibt. Die vorliegenden Informationen enthalten auch keine Details dazu, ob andere Personen beteiligt gewesen sein sollen oder welche konkreten Raketenstandorte betroffen waren.
Quelle
Arab News (@ArabNews)