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Nordkoreanische Hacker sollen Kryptowerte in mehr als 100 Ländern gestohlen haben

Die Gruppe WaterPlum soll zwischen Dezember vergangenen Jahres und Juli dieses Jahres mehr als 30.000 Geräte mit Schadsoftware infiziert haben. Auch Japan war betroffen.

Nordkoreanische Hacker sollen Kryptowerte in mehr als 100 Ländern gestohlen haben
Foto: The Japan Times
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Was passiert ist

Eine nordkoreanische Hackergruppe soll an einer internationalen Kampagne zum Diebstahl von Kryptowährungen beteiligt gewesen sein. Nach Angaben der Japan Times erstreckten sich die Aktivitäten auf mehr als 100 Länder, darunter auch Japan.

Die Gruppe wird als WaterPlum bezeichnet. Sie soll zwischen Dezember vergangenen Jahres und Juli dieses Jahres Schadsoftware auf mehr als 30.000 Geräten verbreitet haben. Die betroffenen Geräte wurden demnach für eine Kampagne genutzt, die auf den Diebstahl von Kryptowährungen abzielte.

Was wir wissen

Die vorliegenden Informationen ordnen WaterPlum Nordkorea zu. Wie die Zuordnung im Einzelnen begründet wird, geht aus den verfügbaren Angaben nicht hervor. Fest steht nach der Originalmeldung, dass die Aktivitäten geografisch weit verbreitet waren und mehr als 100 Länder umfassten.

Japan wird ausdrücklich als eines der betroffenen Länder genannt. Eine genaue Zahl der dort infizierten Geräte liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor. Ebenso wird nicht angegeben, welche Kryptowährungen betroffen waren oder welcher finanzielle Schaden entstanden sein soll.

Der Zeitraum der beschriebenen Aktivitäten reicht von Dezember des vergangenen Jahres bis Juli dieses Jahres. In den bereitgestellten Angaben werden die Zeitangaben nur relativ genannt. Ein genauer Kalenderzeitraum lässt sich daraus daher nicht ableiten.

Schadsoftware spielte bei dem Vorgehen eine zentrale Rolle. Nähere Angaben dazu, wie die Programme verbreitet wurden, welche Geräte oder Betriebssysteme im Einzelnen betroffen waren und wie die Angreifer an Kryptowährungen gelangten, liegen nicht vor.

Was noch unklar ist

Offen bleibt, wie hoch der Wert der gestohlenen Kryptowährungen war. Auch ist nicht bekannt, ob sämtliche der mehr als 30.000 infizierten Geräte erfolgreich für Diebstähle genutzt wurden. Die verfügbaren Informationen machen dazu keine Angaben.

Unklar ist außerdem, wer die Kampagne untersucht oder die Zuordnung zu WaterPlum vorgenommen hat. Details zu den technischen Merkmalen der Schadsoftware, zu den betroffenen Organisationen und zu möglichen Gegenmaßnahmen werden in den vorliegenden Daten nicht genannt.

Nicht näher erläutert wird zudem, welche weiteren Länder neben Japan betroffen waren. Auch Angaben zu möglichen Festnahmen, Ermittlungen oder Reaktionen von Behörden liegen nicht vor. Die Bezeichnung „vergangenes Jahr“ beziehungsweise „dieses Jahr“ bleibt ohne Veröffentlichungsdatum der Meldung zeitlich uneindeutig.

Quelle

The Japan Times

Quelle: The Japan Times ↗