Was passiert ist
Im NATO-Bündnis läuft ein Wettbewerb um den künftigen Vorsitz des Militärausschusses. Nach Informationen von POLITICO Europe treten dabei der deutsche General Carsten Breuer und die kanadische Generalin Jennie Carignan gegeneinander an.
Der Vorsitz des Militärausschusses gehört zu den wichtigen militärischen Führungspositionen der NATO. In dem Wettbewerb geht es damit um die Nachfolge an der Spitze des zentralen militärischen Gremiums des Bündnisses. Die Auseinandersetzung wird als internes und bislang nicht öffentlich ausgetragenes Rennen beschrieben.
Was wir wissen
Carsten Breuer vertritt Deutschland in dem Wettbewerb. Jennie Carignan tritt für Kanada an. Beide gelten laut der vorliegenden Meldung als Bewerber um den Vorsitz des NATO-Militärausschusses.
Die NATO hat ihren Sitz in Brüssel. Dort befindet sich auch der politische und administrative Mittelpunkt des Bündnisses. Die vorliegenden Informationen ordnen den Wettbewerb der NATO-Führung in Brüssel zu.
Bei dem Amt handelt es sich um den Vorsitz des NATO Military Committee, des Militärausschusses der Allianz. Die englische Bezeichnung für die Position lautet „chair of NATO’s military committee“. Die Meldung beschreibt die Kandidatur als Konkurrenz zwischen Deutschland und Kanada.
Weitere Angaben zu den Bewerbern oder zum Ablauf des Auswahlverfahrens enthält das vorliegende Material nicht. Auch ein konkreter Termin für die Entscheidung wird darin nicht genannt. Fest steht lediglich, dass Breuer und Carignan um die Position konkurrieren.
Was noch unklar ist
Aus den vorliegenden Informationen geht nicht hervor, wann der neue Vorsitzende oder die neue Vorsitzende bestimmt werden soll. Unklar bleibt außerdem, wie das Auswahlverfahren innerhalb der NATO konkret abläuft und welche Mitgliedstaaten die jeweiligen Kandidaturen unterstützen.
Nicht genannt werden auch die Amtszeit, ein möglicher Beginn der neuen Funktion oder die Gründe, aus denen Deutschland und Kanada ihre Kandidaten in das Rennen schicken. Ebenso fehlen Angaben dazu, ob weitere Bewerbungen geprüft werden oder ob sich das Rennen ausschließlich auf Breuer und Carignan beschränkt.
Die verfügbaren Informationen erlauben daher keine Aussage darüber, wer die besseren Aussichten auf den Vorsitz hat. Auch wird nicht mitgeteilt, ob bereits eine formelle Entscheidung oder eine Abstimmung angesetzt wurde.
Quelle
POLITICO Europe (@POLITICOEurope)