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IW hebt Wachstumsprognose für Deutschland 2026 deutlich an

Das Institut der deutschen Wirtschaft erwartet für 2026 ein Wachstum von 1,2 Prozent. Ein starkes erstes Halbjahr und staatliche Investitionen tragen zur Anhebung bei, während Baukrise und Energiepreise bremsen.

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Was passiert ist

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat seine Wachstumsprognose für Deutschland für das Jahr 2026 deutlich angehoben. Statt eines bislang erwarteten Wirtschaftswachstums von 0,4 Prozent rechnet das Institut nun mit einem Plus von 1,2 Prozent.

Damit fällt die neue Prognose dreimal so hoch aus wie die bisherige Einschätzung. Als Gründe für die Korrektur nennt das IW ein starkes erstes Halbjahr sowie zusätzliche Impulse durch staatliche Investitionen.

Was wir wissen

Nach den vorliegenden Angaben erwartet das IW für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2026 ein Wachstum von 1,2 Prozent. Zuvor hatte die Prognose bei 0,4 Prozent gelegen. Die Einschätzung bezieht sich auf Deutschland.

Das Institut führt zwei wesentliche Faktoren für die bessere Erwartung an: Zum einen soll ein starkes erstes Halbjahr die wirtschaftliche Entwicklung stützen. Zum anderen werden staatliche Investitionen als Wachstumstreiber genannt.

Gleichzeitig weist die Prognose auf anhaltende Belastungen hin. Die Baukrise bleibt demnach ein bremsender Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung. Auch die hohen Energiepreise werden weiterhin als Belastung genannt.

Die Anhebung bedeutet daher nicht, dass sämtliche wirtschaftlichen Risiken beseitigt sind. Vielmehr verbindet das IW die verbesserte Wachstumserwartung mit weiterhin bestehenden Problemen in einzelnen Bereichen und mit Kostenbelastungen durch Energie.

Was noch unklar ist

Die vorliegenden Informationen enthalten keine näheren Angaben dazu, wie das IW seine Prognose im Einzelnen berechnet hat. Unklar bleibt außerdem, welche staatlichen Investitionen konkret berücksichtigt wurden und in welchem Umfang sie zum erwarteten Wachstum beitragen sollen.

Nicht erläutert wird, worauf die Erwartung eines starken ersten Halbjahres genau gestützt ist. Ebenfalls fehlen Angaben dazu, wie sich die Baukrise und die hohen Energiepreise nach Einschätzung des Instituts auf einzelne Branchen oder auf die Gesamtwirtschaft auswirken.

Weitere Details zur zeitlichen Entwicklung nach dem ersten Halbjahr sowie zu möglichen Veränderungen der Prognose liegen in den vorliegenden Daten nicht vor. Es ist daher nicht ersichtlich, ob das IW für das gesamte Jahr eine gleichmäßige Entwicklung erwartet oder von unterschiedlichen Wachstumsphasen ausgeht.

Quelle

WELT

Quellen: WELT ↗ · n-tv ↗