Die Pläne Deutschlands für die Beschaffung von Tomahawk-Marschflugkörpern nehmen nach einem Bericht der WELT konkretere Formen an. Demnach soll die Bundeswehr künftig über eine Fähigkeit für Präzisionsschläge aus großer Entfernung verfügen. Dafür will Deutschland Milliarden für die US-amerikanischen Waffen sowie die zugehörigen Abschussanlagen einplanen.
Ein internes Papier beschreibt laut dem Bericht, wie weitreichend die neuen Systeme eingesetzt werden sollen. Damit befasst sich das Dokument sowohl mit der geplanten Beschaffung als auch mit der späteren Nutzung der Waffen durch die Bundeswehr.
Die Vorhaben beziehen sich auf eine neue Fähigkeit im Bereich weitreichender Präzisionsschläge. Einzelheiten zu Umfang, Zeitplan und konkreter Ausgestaltung der Beschaffung gehen aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Die Tomahawk-Pläne sind Teil der Überlegungen zur künftigen Ausstattung der Bundeswehr. Nach den Angaben soll die Bundeswehr mit den Systemen Ziele in großer Entfernung präzise bekämpfen können. Die Beschaffung und die dafür vorgesehenen Abschussanlagen würden erhebliche finanzielle Mittel erfordern.
Der Bericht stützt sich auf ein internes Papier und beschreibt den aktuellen Stand der Planungen. Ob und in welcher konkreten Form die Vorhaben umgesetzt werden, lässt sich anhand der vorliegenden Informationen nicht abschließend beurteilen.