In der Europäischen Union sollen für soziale Netzwerke wie Instagram künftig Altersbeschränkungen gelten. Eine entsprechende Regelung ist geplant und soll die Nutzung digitaler Dienste durch unterschiedliche Altersgruppen stärker berücksichtigen.
Nach den vorliegenden Informationen wären die Unternehmen künftig verpflichtet, nachzuweisen, dass ihre Angebote für die jeweils vorgesehenen Zielgruppen sicher sind. Damit würde die Verantwortung der Anbieter bei der Gestaltung und Bereitstellung ihrer digitalen Dienste stärker in den Mittelpunkt rücken.
Die geplanten Altersgrenzen sollen insbesondere dem Umstand Rechnung tragen, dass soziale Netzwerke von Menschen unterschiedlichen Alters genutzt werden. Welche konkreten Altersstufen vorgesehen sind und wie die Einhaltung der Vorgaben kontrolliert werden soll, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Die Initiative ist Teil der europäischen Bemühungen, den Schutz verschiedener Nutzergruppen im digitalen Umfeld stärker zu berücksichtigen. Für die Anbieter sozialer Netzwerke könnte die geplante Regelung zusätzliche Anforderungen an die Ausgestaltung ihrer Angebote und an den Nachweis ihrer Sicherheit bedeuten.
Weitere Einzelheiten zur Umsetzung, zum Zeitplan und zu möglichen Folgen für Nutzerinnen und Nutzer liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.