Die international expandierende Neobank Revolut steht wegen mutmaßlicher Schwächen bei der Geldwäscheprävention unter Beobachtung. Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung zufolge gibt es insbesondere beim Vorgehen gegen illegales Glücksspiel Probleme.
Revolut zählt zu den schnell wachsenden Banken und ist inzwischen in immer mehr Märkten weltweit aktiv. Mit der Expansion steigt zugleich die Bedeutung wirksamer Kontrollmechanismen, die verhindern sollen, dass das Finanzsystem für illegale Geschäfte genutzt wird. Nach den Recherchen geht es dabei vor allem um die Frage, wie konsequent Revolut gegen Zahlungsströme im Zusammenhang mit illegalem Glücksspiel vorgeht.
Die vorliegenden Informationen sprechen von mutmaßlichen Problemen bei der Geldwäscheprävention. Genauere Angaben zu einzelnen Fällen, betroffenen Märkten oder möglichen Konsequenzen liegen nicht vor. Ebenso ist auf Grundlage der Angaben nicht ersichtlich, ob Behörden bereits konkrete Maßnahmen gegen das Unternehmen eingeleitet haben.
Der Fall berührt zentrale Anforderungen an Banken und Finanzdienstleister: Sie müssen verdächtige Transaktionen erkennen und geeignete Schritte einleiten, um Geldwäsche und andere illegale Aktivitäten zu verhindern. Bei einem Unternehmen, das in mehreren Märkten tätig ist, können dabei unterschiedliche rechtliche und aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen eine Rolle spielen. Welche konkreten Abläufe bei Revolut beanstandet werden und wie das Unternehmen auf die Vorwürfe reagiert, bleibt nach den vorliegenden Informationen offen.
Das berichteten zuerst WDR, NDR und die Süddeutsche Zeitung; die Meldung wurde von tagesschau aufgegriffen.
Kurz zusammengefasst
- Revolut steht wegen mutmaßlicher Schwächen bei der Geldwäscheprävention unter Beobachtung
- Recherchen zufolge gibt es besonders beim Vorgehen gegen Zahlungsströme aus illegalem Glücksspiel Probleme
- Ob Behörden Maßnahmen eingeleitet haben und wie Revolut reagiert, ist laut den Informationen offen
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