Ein möglicherweise rekordstarkes El-Niño-Ereignis in diesem Jahr könnte das Risiko von Dürren in Teilen Asiens erhöhen. Nach Einschätzung von Experten besteht dadurch die Gefahr, dass die Preise für Lebensmittel nicht nur in der Region, sondern weltweit steigen.
Den vorliegenden Informationen zufolge weisen derzeit alle Anzeichen auf ein besonders ausgeprägtes El Niño hin. Welche konkreten Länder oder landwirtschaftlichen Erzeugnisse betroffen sein könnten, ist bislang nicht näher angegeben. Ebenso liegen keine Angaben dazu vor, wann sich mögliche Auswirkungen auf die Versorgungslage oder die internationalen Märkte bemerkbar machen würden.
Die Warnung richtet den Blick auf die Verbindung zwischen Wetterextremen und globaler Ernährungssicherheit. Ausbleibender Regen kann die landwirtschaftliche Produktion beeinträchtigen und dadurch das verfügbare Angebot verringern. Sollten Dürren in mehreren asiatischen Anbaugebieten auftreten, könnte dies nach Einschätzung der Experten den Preisdruck auf den internationalen Lebensmittelmärkten verstärken.
Ob es tatsächlich zu einer solchen Entwicklung kommt, hängt vom weiteren Verlauf des Wetterereignisses und den regionalen Niederschlagsbedingungen ab. Konkrete Prognosen zu möglichen Preissteigerungen oder zum Umfang der Auswirkungen liegen nicht vor. Die Einschätzung beschreibt daher zunächst ein erhöhtes Risiko und keine bereits eingetretene globale Versorgungskrise.
Das berichtete zuerst ABC News International über den Quellen-Handle @ABCNews.
Kurz zusammengefasst
- Ein möglicherweise rekordstarkes El Niño könnte in Teilen Asiens das Dürrerisiko erhöhen
- Experten warnen, dass sinkende Ernten Lebensmittelpreise regional und weltweit steigen lassen könnten
- Konkrete betroffene Länder, Produkte, Zeitpunkte und Preissteigerungen sind bislang nicht bekannt