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Tomahawk-Kauf der Bundeswehr könnte sich um Jahre verzögern

Deutschlands geplante Beschaffung US-amerikanischer Tomahawk-Marschflugkörper könnte wegen des Iran-Kriegs und Engpässen in der US-Produktion deutlich später umgesetzt werden.

Tomahawk-Kauf der Bundeswehr könnte sich um Jahre verzögern
Foto: t-online

Die Pläne der Bundeswehr zum Kauf US-amerikanischer Tomahawk-Marschflugkörper könnten sich um Jahre verzögern. Hintergrund sind nach vorliegenden Informationen der Iran-Krieg sowie Engpässe bei der Produktion in den Vereinigten Staaten.

Deutschland will mit den Marschflugkörpern die Reichweite seiner Bundeswehr erhöhen. Wann die Waffen tatsächlich geliefert werden könnten, ist angesichts der möglichen Verzögerungen offenbar unklar. Eine jahrelange Wartezeit gilt als möglich.

Die Engpässe in der US-Produktion könnten dazu führen, dass Deutschland nicht wie ursprünglich vorgesehen auf die Systeme zugreifen kann. Der Iran-Krieg verschärft demnach die Situation und wirkt sich auf die Verfügbarkeit der Marschflugkörper aus.

Für die deutschen Beschaffungspläne bedeutet dies, dass sich die Umsetzung deutlich nach hinten verschieben könnte. Weitere Einzelheiten zum Umfang des geplanten Kaufs oder zu einem konkreten Liefertermin liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Quelle: t-online ↗