Bei der Hamburger Staatsanwaltschaft sind rund 17.000 elektronische Mitteilungen über einen Zeitraum von knapp zwei Monaten unbearbeitet geblieben. Ursache war nach Angaben der Zeitung WELT eine Software-Panne, die im Zusammenhang mit einem Update auftrat.
Der Fehler führte dazu, dass die elektronischen Mitteilungen nicht bearbeitet wurden. Wie genau die Nachrichten innerhalb der technischen Abläufe behandelt wurden oder welche einzelnen Vorgänge betroffen waren, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Entdeckt wurde die Panne erst Anfang September. Damit blieb die Störung über mehrere Wochen unbemerkt. Die betroffene Zahl beläuft sich auf rund 17.000 elektronische Mitteilungen.
Weitere Angaben zu den konkreten Inhalten der Mitteilungen, zu möglichen Auswirkungen auf einzelne Verfahren oder zum Umfang der nachträglichen Bearbeitung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch ist daraus nicht ersichtlich, wann das Software-Update eingespielt wurde und über welchen Zeitraum die Mitteilungen genau unbearbeitet blieben.
Der Vorgang macht deutlich, dass ein technischer Fehler in der elektronischen Kommunikation einer Justizbehörde eine große Zahl von Nachrichten betreffen kann. Im konkreten Fall wird die Panne bei der Hamburger Staatsanwaltschaft auf ein Software-Update zurückgeführt. Die Entdeckung Anfang September beendete den Zeitraum, in dem die Mitteilungen nicht bearbeitet worden waren.