Bei Protesten gegen jüngste Maßnahmen türkischer Behörden gegen LGBTQ+-Gruppen sind in der Türkei 150 Menschen festgenommen worden. Die Betroffenen hatten sich zu einer Kundgebung versammelt, um gegen Razzien und das Vorgehen gegen die betroffenen Gruppen zu protestieren.
Nach vorliegenden Informationen richtete sich der Protest gegen Maßnahmen, die sich gegen LGBTQ+-Gruppen in der Türkei richteten. Nähere Angaben dazu, welche Behörden konkret beteiligt waren oder welche Vorwürfe gegen die Festgenommenen erhoben wurden, liegen nicht vor.
Die türkische Polizei nahm insgesamt 150 Menschen fest. Aus den vorliegenden Informationen geht nicht hervor, wie lange die Betroffenen festgehalten werden sollen oder ob gegen sie weitere Schritte eingeleitet wurden.
Die Kundgebung stand im Zusammenhang mit der Kritik an den Razzien und dem behördlichen Vorgehen gegen LGBTQ+-Gruppen. Weitere Einzelheiten zum Ablauf des Protests, zum Ort der Versammlung oder zu möglichen Verletzten wurden zunächst nicht genannt.