Ein Inspektor des US-Verteidigungsministeriums hat nach Angaben der BBC bestätigt, dass der Krieg mit Iran zu Engpässen bei US-Munition geführt hat. Zudem stellte der Inspektor demnach einen Flaschenhals bei der Wiederauffüllung der Bestände fest.
Die Einschätzung betrifft damit nicht nur die Verfügbarkeit von Munition, sondern auch die Fähigkeit, verbrauchte Vorräte wieder aufzustocken. Nähere Angaben zum Umfang der Engpässe oder zu einzelnen Munitionsarten liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Der Befund steht im Gegensatz zu einer öffentlichen Aussage von Präsident Donald Trump. Trump hatte erklärt, die US-Vorräte seien „praktisch unbegrenzt“. Die nun bekannt gewordene Einschätzung des Inspektors deutet dagegen auf Einschränkungen sowohl bei den vorhandenen Beständen als auch bei deren Wiederauffüllung hin.
Die Angaben stammen aus einer Meldung der BBC. Als Ort des Ereignisses wird das Pentagon in Arlington im US-Bundesstaat Virginia genannt. Weitere Einzelheiten zu den Auswirkungen der Engpässe oder zu möglichen Maßnahmen der US-Regierung wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.