Der durchschnittliche Dieselpreis in den Vereinigten Staaten ist am Dienstag auf knapp 6,27 US-Dollar je Gallone gestiegen. Nach Angaben des französischen Nachrichtensenders France 24 wurde damit der bislang höchste Stand erreicht.
Der Anstieg fällt in eine Phase, in der die weltweiten Treibstoffströme nach dem Bericht durch den Krieg zwischen Washington und Iran beeinträchtigt werden. Weitere Einzelheiten zu den Auswirkungen auf einzelne Märkte oder zu den konkreten Ursachen der Preisbewegung wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Die Entwicklung setzt Präsident Donald Trump politisch unter Druck. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden Kongress-Zwischenwahlen. Steigende Kraftstoffpreise können die wirtschaftliche Lage für Verbraucher und Unternehmen spürbar belasten. Konkrete Angaben zu den Folgen des aktuellen Dieselpreisanstiegs für Haushalte, Transportbetriebe oder andere Wirtschaftsbereiche liegen jedoch nicht vor.
Trump hat wiederholt Kiew für Angriffe auf russische Ölraffinerien verantwortlich gemacht. Zugleich spielte der US-Präsident laut der Meldung die Auswirkungen des Krieges herunter. Wie sich diese politischen Aussagen auf die öffentliche Debatte über die Kraftstoffpreise auswirken, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Der Dieselpreis wird in den USA in US-Dollar je Gallone angegeben. France 24 bezeichnete den Wert von knapp 6,27 Dollar als Rekord. Angaben dazu, wie stark der Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums gestiegen ist oder in welchen Regionen der Vereinigten Staaten die höchsten Werte erreicht wurden, liegen nicht vor.
Die Preisentwicklung steht nach dem Bericht im Zusammenhang mit Störungen auf den globalen Treibstoffmärkten. Die Meldung verweist dabei sowohl auf den Krieg zwischen Washington und Iran als auch auf die Debatte über Angriffe auf russische Ölraffinerien. Eine weitergehende Bewertung der Marktursachen ist anhand der verfügbaren Informationen nicht möglich.