In Istanbul haben Aktivisten gegen Razzien und Festnahmen bei mehreren queeren Vereinen und LGBTQ-Bars protestiert. Die Kundgebung richtete sich nach vorliegenden Informationen gegen das Vorgehen der Behörden und die Festnahmen im Umfeld der Einrichtungen.
Die Polizei erklärte die Demonstration daraufhin für „illegal“. Anschließend wurden zahlreiche Teilnehmer festgenommen. Weitere Einzelheiten zur Zahl der Festgenommenen oder zum genauen Ablauf des Polizeieinsatzes liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Der Protest stand unter dem Titel „Keiner von uns ist sicher“. Damit verwiesen die Organisatoren und Teilnehmer auf ihre Sorge angesichts der Razzien und Festnahmen. Angaben zu möglichen Vorwürfen gegen die Betroffenen oder zu einer Reaktion der türkischen Behörden liegen nicht vor.
Die Kundgebung fand in Istanbul statt. Der Protest und die anschließenden Festnahmen betrafen damit die LGBTQ-Community und ihre Unterstützer in der türkischen Metropole. Die vorliegenden Informationen enthalten keine Angaben dazu, ob alle festgenommenen Personen später wieder freigelassen wurden.