Der österreichische Immobilienmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich zugelegt. Bundesweit wurden 66.591 Immobilientransaktionen verbüchert. Das waren 22,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Zugleich lag die Zahl der Transaktionen um 6,1 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Damit verzeichnete der Markt das drittstärkste erste Halbjahr seit Beginn des in der Meldung herangezogenen Vergleichszeitraums. Noch höhere Transaktionszahlen wurden demnach nur in den ersten sechs Monaten der Jahre 2021 und 2022 registriert. Die Entwicklung deutet auf eine wieder gestiegene Aktivität am österreichischen Immobilienmarkt hin, ohne dass aus den vorliegenden Zahlen einzelne Gründe für den Anstieg abgeleitet werden können.
Auch der am Immobiliengeschäft gemessene Umsatz erhöhte sich deutlich. Er stieg um 27,9 Prozent auf 19,59 Milliarden Euro. Damit lag das Ergebnis nominell beinahe auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2021. Die Umsatzentwicklung fiel somit stärker aus als der Zuwachs bei der Zahl der Transaktionen.
Besonders kräftig nahm die Zahl der verbücherten Geschäfte in mehreren west- und südösterreichischen Bundesländern zu. In der Steiermark betrug der Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum 29,4 Prozent. Tirol folgte mit einem Plus von 29 Prozent, in Vorarlberg erhöhte sich die Zahl der Transaktionen um 28,1 Prozent.
Auch in Wien wurde ein Wachstum verzeichnet, das allerdings geringer ausfiel als in den drei Bundesländern mit den stärksten Zuwächsen. In der Bundeshauptstadt nahm die Zahl der Immobilientransaktionen um 12,9 Prozent zu.
Die vorliegenden Daten beziehen sich auf das gesamte österreichische Immobiliengeschäft und weisen die Entwicklung nach der Zahl der Transaktionen sowie nach dem Umsatz aus. Angaben zur Entwicklung einzelner Immobilienarten, zu regionalen Preisveränderungen oder zu den Ursachen des Anstiegs enthält die Meldung nicht. Aus den Zahlen lässt sich daher vor allem eine höhere Marktaktivität im ersten Halbjahr 2026 ablesen.
Mit 66.591 verbücherten Transaktionen übertraf das erste Halbjahr nicht nur den Vorjahreswert, sondern auch den Zehnjahresschnitt. Gleichzeitig erreichte der Umsatz mit 19,59 Milliarden Euro nahezu das nominelle Niveau des ersten Halbjahres 2021. Die stärksten Zuwächse bei den Transaktionen wurden in der Steiermark, in Tirol und in Vorarlberg registriert, während Wien ein moderateres, aber ebenfalls deutliches Plus verzeichnete.