Nach der Entgleisung eines Regionalzugs bei Cléon in der Normandie gibt es nach vorliegenden Informationen keine Hinweise auf einen Anschlag. Das Unglück ereignete sich am Freitagabend. Insgesamt wurden 44 Menschen verletzt.
Ein auf der Strecke entdecktes Schienenteil hatte zunächst Spekulationen über einen möglichen Anschlag ausgelöst. Auch Politiker äußerten sich in diese Richtung und sprachen von einem Attentat. Dieser Verdacht hat sich inzwischen jedoch nicht bestätigt. Hinweise, die auf einen gezielten Angriff schließen lassen, liegen demnach nicht vor.
Die Entgleisung des Regionalzugs löste damit zunächst eine Debatte über die mögliche Ursache des Unglücks aus. Das aufgefundene Schienenteil war dabei ein wesentlicher Anlass für die Vermutungen. Nach den inzwischen vorliegenden Erkenntnissen lässt sich daraus jedoch kein Hinweis auf einen Anschlag ableiten.
Unter den Verletzten befindet sich eine 18-Jährige, die bei dem Zugunglück schwere Verletzungen erlitt. Ihr Zustand entwickelt sich inzwischen positiv. Weitere Einzelheiten zum Unfallhergang oder zur technischen Ursache der Entgleisung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Damit steht nach dem derzeit bekannten Stand vor allem die Aufklärung des Zugunglücks im Mittelpunkt. Der anfängliche Verdacht eines Attentats gilt als entkräftet. Die Zahl der Verletzten beträgt weiterhin 44.