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Ukrainische Kräfte sollen im Donbass rund 200 Quadratkilometer zurückerobert haben

Laut einem Bericht der NZZ haben ukrainische Truppen im Donbass offenbar heimlich rund 200 Quadratkilometer unter ihre Kontrolle gebracht. Russische Militärstellen sollen die Lage über Wochen beschönigt haben.

Ukrainische Kräfte sollen im Donbass rund 200 Quadratkilometer zurückerobert haben
Foto: NZZ

Ukrainische Kräfte sollen im Donbass heimlich rund 200 Quadratkilometer Gebiet zurückerobert und unter ihre Kontrolle gebracht haben. Das berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) unter Berufung auf die Entwicklung an der Front. Die Angaben lassen sich aus den vorliegenden Informationen nicht unabhängig bewerten.

Dem Bericht zufolge blieb der Gebietsgewinn der ukrainischen Truppen zunächst weitgehend unbemerkt. Russische Offiziere sollen ihre militärisch angespannte Lage über mehrere Wochen beschönigt haben. Dadurch sei in Moskau offenbar erst verspätet erkannt worden, dass die tatsächliche Situation an der Front nicht mit der Darstellung in den Militärkarten übereinstimmte.

Nach Darstellung der NZZ wurden die militärischen Karten entweder verfälscht oder gaben die Lage vor Ort unzutreffend wieder. Damit sei das Ausmaß der ukrainischen Gegenoffensive in den russischen Führungsstellen zunächst nicht vollständig erfasst worden. Welche konkreten Orte von der Entwicklung betroffen sind und in welchem Zeitraum die Rückeroberung stattgefunden haben soll, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Die Meldung beschreibt die Vorgänge als ukrainische Gegenoffensive im Donbass. Sie deutet darauf hin, dass ukrainische Einheiten ihre Bewegungen und Geländegewinne zunächst verborgen halten konnten. Zugleich wird deutlich, dass die Einschätzung der Lage innerhalb der russischen militärischen Führung offenbar von den Entwicklungen vor Ort abwich.

Weitere Angaben zu den eingesetzten Einheiten, möglichen Gefechten oder den Reaktionen der russischen und ukrainischen Führung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Die NZZ weist in ihrem Bericht auf die verspätete Wahrnehmung der Lage in Moskau hin. Eine unabhängige Bestätigung der genannten Fläche oder eine detaillierte Beschreibung der Frontveränderungen ist damit nicht verbunden.

Quelle: NZZ ↗