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US-Demokrat blockiert geplanten Waffenverkauf an Israel

Gregory Meeks verweigert die Freigabe für ein geplantes Rüstungsgeschäft mit Israel im Wert von 2,8 Milliarden US-Dollar. Er begründet den Schritt mit möglichen Gefahren für Zivilisten.

US-Demokrat blockiert geplanten Waffenverkauf an Israel
Foto: The Guardian World

Der ranghöchste Demokrat im Auswärtigen Ausschuss des US-Repräsentantenhauses, Gregory Meeks, hat die Freigabe für einen geplanten Waffenverkauf an Israel verweigert. Nach Angaben des Guardian geht es um ein Rüstungsgeschäft im Umfang von 2,8 Milliarden US-Dollar.

Das vorgesehene Paket umfasst demnach 40.000 Bomben. Jede Bombe soll ein Gewicht von rund 2.000 Pfund haben, was etwa einer Tonne entspricht. Eine Freigabe durch Meeks liegt bislang nicht vor.

Meeks begründete seine Entscheidung mit der Sorge, dass ein Einsatz der Waffen das Leben von Zivilisten gefährden könnte. Damit stellt er sich gegen die geplante Übertragung des Materials und setzt den Vorgang politisch aus.

Der Waffenverkauf ist nach den vorliegenden Informationen jedoch noch nicht endgültig abgeschlossen. Die verweigerte Freigabe bedeutet, dass der geplante Transfer derzeit politisch blockiert ist. Ob und unter welchen Bedingungen das Geschäft weiterverfolgt werden kann, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.

Der Vorgang betrifft ein geplantes Rüstungsgeschäft zwischen den Vereinigten Staaten und Israel. Im Mittelpunkt der Einwände stehen mögliche Folgen eines Einsatzes der Waffen für die Zivilbevölkerung. Weitere Angaben zu den konkreten Einsatzbedingungen, zum weiteren parlamentarischen Verfahren oder zu einer Reaktion Israels liegen nicht vor.

Quelle: The Guardian World ↗