In der Türkei sind 106 Menschen wieder freigelassen worden, die im Zusammenhang mit Protesten gegen das Vorgehen der Behörden gegen LGBTQ+-Gruppen festgenommen worden waren. Das berichtete der STANDARD unter Berufung auf die vorliegenden Informationen.
Die Demonstranten hatten gegen jüngste Razzien und weitere Maßnahmen gegen LGBTQ+-Gruppen protestiert. Im Zuge dieser Proteste waren insgesamt 106 Menschen festgenommen worden. Nach Angaben aus dem Bericht kamen sie anschließend wieder frei.
Weitere Einzelheiten zu den Freilassungen, möglichen Auflagen oder dazu, ob gegen einzelne Betroffene Ermittlungen geführt werden, liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch ein genauer Ort der Proteste wurde nicht genannt.
Die Festnahmen erfolgten vor dem Hintergrund eines Vorgehens türkischer Behörden gegen LGBTQ+-Gruppen, gegen das sich die Demonstrationen richteten.