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Netanjahu kündigt Gesetzentwürfe gegen „NAZA“-Filmemacher an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will nach eigenen Angaben zwei Gesetzentwürfe vorantreiben, die sich gegen Filmemacher richten. Im Raum steht auch ein möglicher Entzug der israelischen Staatsbürgerschaft.

Netanjahu kündigt Gesetzentwürfe gegen „NAZA“-Filmemacher an
Foto: Al Jazeera English

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat angekündigt, zwei Gesetzentwürfe voranzutreiben, die sich gegen Filmemacher richten sollen. Nach Angaben des Senders Al Jazeera English könnte dabei auch der Entzug der israelischen Staatsbürgerschaft vorgesehen werden.

Die betroffenen Filmschaffenden bezeichnete Netanjahu als „NAZA“-Filmemacher. Weitere Einzelheiten zu den Personen oder zu den konkreten Inhalten der geplanten Gesetzesvorhaben wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt.

Zur Begründung erklärte der Ministerpräsident, den israelischen Soldaten sei durch das Vorgehen der Betroffenen ein „immens großer Schaden“ zugefügt worden. Welche Handlungen er damit konkret meinte und auf welche Weise dieser Schaden entstanden sein soll, blieb zunächst offen.

Die Ankündigung erfolgte in Jerusalem. Nach den vorliegenden Informationen handelt es sich um ein politisches Vorhaben, für das zunächst zwei Gesetzentwürfe auf den Weg gebracht werden sollen. Ob und in welcher Form sie verabschiedet werden, geht aus der Meldung nicht hervor.

Der mögliche Entzug der Staatsbürgerschaft stellt dabei eine der von Netanjahu angekündigten Maßnahmen dar. Angaben zu weiteren vorgesehenen Konsequenzen oder zum zeitlichen Ablauf des Gesetzgebungsverfahrens liegen nicht vor.

Über die Äußerungen des israelischen Ministerpräsidenten berichtete Al Jazeera English am 17. September 2026. Die Meldung wurde unter Berufung auf den Sender veröffentlicht.

Quelle: Al Jazeera English ↗