Die Palästinensische Autonomiebehörde hat die USA wegen einer offenbar erneuten Verweigerung von Einreisevisa für palästinensische Vertreter kritisiert. Die Visa werden nach Angaben der Behörde für die Teilnahme an der bevorstehenden Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York benötigt.
Nach Angaben einer mit dem Fall vertrauten Quelle soll auch der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas von der Entscheidung betroffen sein. Eine offizielle Bestätigung der US-Regierung oder weitere Einzelheiten zu dem Vorgang liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen beginnt in der kommenden Woche. Ob Abbas oder andere Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde an den Beratungen teilnehmen können, bleibt demnach zunächst unklar.
Die Autonomiebehörde kritisierte die nach ihren Angaben getroffene Entscheidung der Vereinigten Staaten. Der Vorgang betrifft die Teilnahme palästinensischer Vertreter an einem zentralen Treffen der Vereinten Nationen in New York. Die Meldung wurde von Africanews veröffentlicht.