← Alle Nachrichten

Frankreichs Premier Lecornu plant Sparpaket von 54 Milliarden Euro

Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu will für den Haushalt 2027 Einsparungen von 54 Milliarden Euro vorschlagen. Ohne Maßnahmen zur Kostensenkung könnte das Defizit seiner Einschätzung nach auf 6,5 Prozent steigen.

Frankreichs Premier Lecornu plant Sparpaket von 54 Milliarden Euro
Foto: POLITICO Europe

Frankreich steht vor einer umfangreichen Konsolidierung seines Staatshaushalts. Premierminister Sébastien Lecornu will für den Haushalt des Jahres 2027 ein Sparpaket im Umfang von 54 Milliarden Euro vorschlagen. Das berichtet POLITICO Europe unter Berufung auf Lecornus Pläne.

Nach Einschätzung des Premierministers würde das französische Haushaltsdefizit ohne Maßnahmen zur Begrenzung der Ausgaben auf 6,5 Prozent steigen. Mit dem geplanten Sparpaket soll dieser Entwicklung entgegengewirkt werden.

Welche konkreten Einsparungen vorgesehen sind, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Ebenso ist nicht bekannt, auf welche Bereiche die Maßnahmen verteilt werden sollen. Fest steht lediglich, dass Lecornu für den Haushalt 2027 eine deutliche Reduzierung der staatlichen Ausgaben vorschlagen will.

Die angekündigte Summe von 54 Milliarden Euro verdeutlicht den Umfang der geplanten Haushaltskonsolidierung. Das Vorhaben befindet sich den Angaben zufolge zunächst auf der Ebene eines Vorschlags für den Haushalt 2027. Weitere Einzelheiten zur Ausgestaltung oder zum politischen Verfahren liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Lecornu begründet den Handlungsbedarf mit der erwarteten Entwicklung des Defizits. Ohne Kostensenkungen würde dieses nach seiner Einschätzung 6,5 Prozent erreichen. Die französische Regierung steht damit vor der Aufgabe, für das kommende Haushaltsjahr Einsparungen in beträchtlicher Höhe vorzuschlagen.

Die Angaben stammen von POLITICO Europe. Der Bericht nennt keine weiteren Details zu möglichen Ausgabenkürzungen, Einnahmemaßnahmen oder dem Zeitplan für die Umsetzung des Sparpakets.

Quelle: POLITICO Europe ↗