Pakistan reagiert mit weiteren Einschränkungen auf die zunehmende Energiekrise. Wegen steigender Treibstoffpreise sowie einer angespannten Versorgungslage bei Treibstoff und Gas gelten landesweit Maßnahmen, die an einen Lockdown erinnern. Nach Angaben der Hindustan Times werden Auslandsreisen verboten. Zudem müssen Märkte bereits um 21 Uhr schließen.
Mit den Vorgaben verschärft Pakistan seine Reaktion auf die wirtschaftlichen und energetischen Belastungen. Die Maßnahmen sollen offenbar den Verbrauch begrenzen und dem Druck durch die knappe beziehungsweise teurer werdende Energieversorgung begegnen. Weitere Einzelheiten zur konkreten Umsetzung oder zur Dauer der Einschränkungen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Die frühe Schließung der Märkte erinnert an Regelungen, die bereits im April gegolten hatten. Damals waren Geschäfte ebenfalls zu einem frühen Zeitpunkt geschlossen worden. Nun greift Pakistan angesichts der weiter bestehenden Krise erneut auf vergleichbare Einschränkungen zurück.
Die Kombination aus höheren Preisen und Problemen bei der Versorgung mit Treibstoff und Gas belastet das Land zunehmend. Mit dem Verbot von Auslandsreisen und den verkürzten Öffnungszeiten der Märkte werden sowohl die Mobilität als auch der Geschäftsalltag eingeschränkt. Die Maßnahmen gelten landesweit. Angaben zu möglichen Ausnahmen oder zu weiteren Beschränkungen liegen nicht vor.