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Angriff auf saudische Pipeline verschärft die Ölknappheit

Ein Angriff auf eine zentrale Pipeline in Saudi-Arabien erhöht den Druck auf den ohnehin angespannten weltweiten Ölmarkt. Bei einem längeren Ausfall könnten Exporte zurückgehen und die Preise weiter steigen.

Angriff auf saudische Pipeline verschärft die Ölknappheit
Foto: WELT

Ein Angriff auf eine zentrale Pipeline in Saudi-Arabien verschärft die angespannte Lage auf dem weltweiten Ölmarkt. Nach vorliegenden Informationen ist derzeit unklar, wie lange die betroffene Leitung außer Betrieb bleiben wird. Angaben zum genauen Standort der Pipeline liegen nicht vor.

Die mögliche Dauer des Ausfalls gilt als entscheidend für die Auswirkungen auf die Ölversorgung. Sollte die Pipeline länger nicht genutzt werden können, könnten erhebliche Exportmengen ausfallen. Das würde den bereits bestehenden Druck auf den internationalen Ölmarkt weiter erhöhen.

In der Folge wären nach der vorliegenden Einschätzung zusätzliche Preissteigerungen möglich. Wie stark sich der Angriff tatsächlich auf die Versorgung und die Preise auswirkt, hängt insbesondere davon ab, wann die Leitung wieder in Betrieb genommen werden kann. Konkrete Angaben zu Umfang und Folgen des Schadens liegen bislang nicht vor.

Saudi-Arabien spielt für den internationalen Ölmarkt eine zentrale Rolle. Der Angriff trifft die Versorgung in einer Phase, in der die Lage auf dem weltweiten Markt bereits als angespannt beschrieben wird. Dadurch kann selbst ein zeitlich begrenzter Ausfall die Unsicherheit unter Marktteilnehmern verstärken.

Ob und in welchem Umfang andere Transportwege oder Lieferquellen die möglichen Ausfälle ausgleichen könnten, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Ebenso liegen keine Angaben dazu vor, wer für den Angriff verantwortlich ist.

Die weitere Entwicklung hängt damit wesentlich von der Dauer der Betriebsunterbrechung ab. Bleibt die Pipeline länger außer Betrieb, werden deutlichere Auswirkungen auf saudische Exporte und möglicherweise auch auf die weltweite Preisentwicklung erwartet. Bei einer schnellen Wiederaufnahme des Betriebs könnten die Folgen dagegen begrenzter bleiben.

Quelle: WELT ↗