Was passiert ist
Volkswagen hat seine Prognose für das laufende Jahr gesenkt. Die Nachricht belastete die Aktie des Autobauers. Als Gründe für die Anpassung werden mehrere Entwicklungen genannt, darunter die anhaltende Marktschwäche in China, eine Milliardenabschreibung auf die Sportwagentochter Porsche sowie Kosten für den Umbau des Konzerns.
Was wir wissen
Der Volkswagen-Konzern hat seine bisherige Prognose für das laufende Jahr nach unten korrigiert. Der Konzern hat seinen Sitz in Wolfsburg. Nach den vorliegenden Informationen reagierte die Aktie mit Kursverlusten auf die Mitteilung.
Zu den genannten Belastungsfaktoren zählt die schwache Marktentwicklung in China. Der chinesische Markt wird damit als wesentlicher Grund für die gekappte Prognose genannt. Außerdem wird die steigende Nachfrage nach Elektroautos als Teil der aktuellen Entwicklung aufgeführt, in deren Zusammenhang die Prognoseanpassung steht.
Zusätzlichen Druck verursacht eine Abschreibung in Milliardenhöhe auf die Sportwagentochter Porsche. Eine solche Abschreibung belastet das Ergebnis des Konzerns. Hinzu kommen Kosten, die im Zusammenhang mit dem Umbau von Volkswagen entstehen.
Die vorliegenden Angaben ordnen die Nachricht dem Bereich der Unternehmensentwicklung in der Automobilindustrie zu. Konkrete neue Zielwerte für das laufende Jahr werden in den verfügbaren Informationen nicht genannt. Ebenso liegen keine Angaben dazu vor, wie stark die Aktie gefallen ist.
Was noch unklar ist
Nicht bekannt ist, auf welchen konkreten Wert Volkswagen seine Prognose gesenkt hat. Auch die genaue Höhe der Milliardenabschreibung auf Porsche wird in den vorliegenden Informationen nicht ausgewiesen.
Offen bleibt zudem, wie stark sich die Marktschwäche in China auf das Geschäft des Konzerns auswirkt und welche konkreten Kosten dem Konzernumbau zugerechnet werden. Angaben zur zeitlichen Entwicklung der Aktie oder zum Umfang des Kursverlusts liegen ebenfalls nicht vor.
Die Informationen enthalten außerdem keine näheren Erläuterungen dazu, wie die steigende Nachfrage nach Elektroautos mit der Anpassung der Jahresprognose im Einzelnen zusammenhängt. Weitere Details zu den betroffenen Geschäftsbereichen oder zu möglichen Folgen für die weitere Konzernplanung sind nicht genannt.
Quelle
DER STANDARD