Was passiert ist
Volkswagen rechnet in diesem Jahr angesichts hoher Belastungen mit einem starken Rückgang des Gewinns. Als Gründe nennt die vorliegende Meldung die Kosten für den Umbau des Konzerns sowie eine Abschreibung in Milliardenhöhe auf die Sportwagentochter Porsche.
Auch bei Porsche zeichnet sich demnach eine angespannte Beschäftigungslage ab. Es steht im Raum, dass weitere Arbeitsplätze gefährdet sein könnten. Konkrete Angaben zur Zahl der betroffenen Stellen liegen in den vorliegenden Informationen jedoch nicht vor.
Was wir wissen
Volkswagen erwartet nach den vorliegenden Angaben in diesem Jahr kaum noch Gewinn. Die Belastungen stehen im Zusammenhang mit dem Konzernumbau und der Milliardenabschreibung auf Porsche.
Die Entwicklung wird als Teil eines erheblichen Drucks auf die deutschen Autohersteller beschrieben. Im Mittelpunkt stehen dabei Volkswagen und Porsche. Die Meldung wirft zudem die Frage auf, wie sich die Konkurrenz entwickelt. Konkrete Ergebnisse oder Prognosen zu anderen Autobauern werden in den bereitgestellten Informationen allerdings nicht genannt.
Die vorliegenden Angaben enthalten weder eine genaue Gewinnprognose für Volkswagen noch eine bezifferte Höhe der Abschreibung. Auch Details zu den Kosten des Konzernumbaus oder zu den möglichen Folgen für einzelne Standorte und Beschäftigtengruppen sind nicht enthalten.
Was noch unklar ist
Offen bleibt, wie hoch der von Volkswagen erwartete Gewinn tatsächlich ausfallen soll und wie stark sich die Abschreibung auf Porsche auf das Konzernergebnis auswirkt. Ebenso ist nicht bekannt, auf welchen Zeitraum sich die möglichen weiteren Stellenstreichungen bei Porsche beziehen und wie viele Arbeitsplätze betroffen sein könnten.
Unklar ist außerdem, welche konkreten Maßnahmen der Konzernumbau umfasst. Angaben zur Reaktion der Beschäftigten, zu Vereinbarungen mit Arbeitnehmervertretern oder zu einzelnen Standorten liegen nicht vor.
Auch zur Lage der Konkurrenz enthält das bereitgestellte Material keine belastbaren Einzelheiten. Es lässt sich daraus daher nicht ableiten, wie andere deutsche oder internationale Autobauer im Vergleich zu Volkswagen und Porsche dastehen.
Quelle
DER STANDARD, Quellen-Handle: @derStandardat