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Ölschock trifft die Schweiz bislang weniger stark

Steigende Energiepreise belasten Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten im internationalen Vergleich bisher weniger. Besonders stark betroffen ist jedoch der Dieselmarkt: Wegen größerer Knappheit wird Diesel deutlich teurer als Benzin.

Ölschock trifft die Schweiz bislang weniger stark
Foto: NZZ

Die steigenden Energiepreise belasten die Schweiz im internationalen Vergleich bislang weniger stark als andere Länder. Für Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten fällt der Ölschock damit bisher vergleichsweise moderat aus. Das geht aus einer Einschätzung der Neuen Zürcher Zeitung hervor.

Die Entwicklung zeigt sich jedoch nicht bei allen Kraftstoffen gleichermaßen. Besonders unter Druck stehen Verbraucherinnen und Verbraucher, die auf Diesel angewiesen sind. In diesem Bereich ist die Knappheit größer als bei Benzin. Dadurch steigt der Preis für Diesel deutlich stärker.

Der Unterschied zwischen den beiden Kraftstoffarten prägt die Auswirkungen des Energieschocks in der Schweiz. Während die steigenden Energiepreise die Bevölkerung insgesamt bislang weniger stark treffen als in anderen Ländern, ist die Belastung für Dieselverbraucher besonders ausgeprägt. Für sie verschärft sich die Situation durch das begrenztere Angebot.

Die vorliegenden Angaben nennen keine konkreten Preiswerte und machen auch keine weiteren Angaben zur Dauer der Knappheit. Fest steht demnach vor allem der Unterschied zwischen Diesel und Benzin: Diesel ist von der Verknappung stärker betroffen und wird deshalb deutlich teurer. Insgesamt bleibt die Schweiz von den internationalen Auswirkungen des Ölschocks bislang vergleichsweise weniger belastet.

Quelle: NZZ ↗