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Bericht: UniCredit will Commerzbank-Chefin Orlopp absetzen

Die Gespräche zwischen UniCredit und der Commerzbank werden offenbar schwieriger. Laut einem Bericht will der italienische Finanzkonzern Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp absetzen.

Bericht: UniCredit will Commerzbank-Chefin Orlopp absetzen
Foto: DER STANDARD

Die Gespräche zwischen dem italienischen Finanzkonzern UniCredit und der deutschen Commerzbank werden offenbar härter. Nach Informationen des österreichischen Nachrichtenmediums Der Standard will UniCredit die Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, Bettina Orlopp, absetzen.

Der Bericht beruft sich auf Insider. Unklar bleibt demnach, auf welchem Weg und zu welchem Zeitpunkt eine Ablösung erfolgen könnte. Eine Bestätigung der Angaben durch die beteiligten Banken liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Der mögliche Konflikt um die Führung der Commerzbank verschärft die Gespräche über eine mögliche Zusammenlegung beider Institute. UniCredit und die Commerzbank liegen laut dem Bericht weiterhin bei ihren Vorstellungen über ein künftig fusioniertes Bankhaus auseinander.

Damit geht es in den Verhandlungen offenbar nicht nur um die strukturelle Ausgestaltung eines möglichen Zusammenschlusses, sondern auch um die künftige Führung. Weitere Einzelheiten zu den unterschiedlichen Positionen der beiden Seiten wurden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

UniCredit ist ein italienischer Finanzkonzern, die Commerzbank ein deutsches Kreditinstitut mit Sitz in Frankfurt. Ob es zu einer Fusion kommt und welche Bedingungen dafür gelten könnten, ist weiterhin offen.

Quelle: DER STANDARD ↗