Helene Budliger tritt als Staatssekretärin für Wirtschaft der Schweiz zurück. Damit gibt sie die Leitung des Staatssekretariats für Wirtschaft, kurz Seco, ab. Das geht aus einer Meldung der Neuen Zürcher Zeitung hervor.
Budliger war in ihrer Funktion mit wirtschaftspolitisch anspruchsvollen Aufgaben befasst. Nach Angaben der NZZ spielte sie eine vermittelnde Rolle im sogenannten Zoll-Deal. Weitere Einzelheiten zu der Vereinbarung oder zu ihrem Beitrag wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Im Dienst von Bundespräsident Guy Parmelin galt Budliger dem Bericht zufolge als Staatssekretärin für besonders heikle Aufgaben. Ihre Tätigkeit war damit auch eng mit sensiblen wirtschaftspolitischen Dossiers verbunden. Welche konkreten Gründe zu ihrem Rücktritt führten, ist in den vorliegenden Angaben nicht erläutert.
Mit dem Ausscheiden Budligers steht das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft vor einem Wechsel an der Spitze. Das Seco ist innerhalb der Schweizer Bundesverwaltung mit wirtschaftlichen Fragen befasst. Angaben dazu, wann Budliger ihr Amt offiziell niederlegt oder wer ihre Nachfolge übernehmen soll, liegen in den verfügbaren Informationen nicht vor.
Budligers Rücktritt ist ein personeller Wechsel in der Schweizer Wirtschaftsverwaltung. Im Mittelpunkt ihrer Amtszeit standen nach den vorliegenden Angaben unter anderem Vermittlungsaufgaben im Zusammenhang mit dem Zoll-Deal sowie Dossiers, die im Umfeld von Bundespräsident Parmelin als besonders sensibel galten. Weitere Hintergründe zu ihrem Abgang sind bislang nicht bekannt.