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Jede dritte Familie in Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte

Deutschland wird familiär vielfältiger: Inzwischen hat jede dritte Familie eine Einwanderungsgeschichte. Zugleich verändern sich die Formen des Zusammenlebens, während viele Menschen weiterhin in Familien leben.

Jede dritte Familie in Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte
Foto: n-tv

Deutschland wird vielfältiger – und das zeigt sich auch beim familiären Zusammenleben. Inzwischen hat hierzulande jede dritte Familie eine Einwanderungsgeschichte. Damit ist diese Entwicklung in einem bedeutenden Teil des Familienlebens angekommen.

Der Wandel steht im Zusammenhang mit Migration. Zugleich lässt er sich nicht ausschließlich damit erklären. Auch die Lebensphase der sogenannten Babyboomer prägt die Entwicklung. Welche Auswirkungen diese Generation in ihrer aktuellen Lebensphase auf das familiäre Zusammenleben hat, wird im Zusammenhang mit den Veränderungen ebenfalls deutlich.

Trotz des Wandels bleibt die Familie für viele Menschen der zentrale Rahmen ihres Alltags. Viele leben weiterhin in Familien. Die Veränderung zeigt sich daher nicht darin, dass familiäres Zusammenleben grundsätzlich an Bedeutung verliert. Vielmehr werden die Formen, in denen Menschen im Alltag zusammenleben, vielfältiger.

Damit verändert sich auch das Bild von Familie in Deutschland. Neben der wachsenden Zahl von Familien mit Einwanderungsgeschichte stehen unterschiedliche Lebensphasen und verschiedene Formen des Zusammenlebens. Die Entwicklung beschreibt somit sowohl eine gesellschaftliche Vielfalt als auch Veränderungen innerhalb bestehender Familienstrukturen.

Die vorliegenden Angaben machen zugleich deutlich, dass sich beide Entwicklungen überschneiden: Deutschland wird durch Migration vielfältiger, während sich die familiären Lebensformen im Alltag verändern. Eine große Zahl von Menschen lebt weiterhin in Familien, doch das familiäre Zusammenleben erscheint heute in vielfältigeren Ausprägungen als zuvor.

Quelle: n-tv ↗