Die Kosten für den Transport von Containern auf der Route von China an die US-Ostküste sind deutlich gestiegen. Der Spotpreis für einen 40-Fuß-Container erreichte 10.948 US-Dollar. Damit hat sich die Frachtrate seit Beginn des Krieges gegen Iran am 28. Februar mehr als vervierfacht.
Nach Angaben von Arab News liegt der Preis damit wieder auf einem Niveau, das zuletzt nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie erreicht worden war. Die Entwicklung steht demnach im Zusammenhang mit den höheren Treibstoffkosten, die durch den Krieg zwischen den USA, Israel und Iran beeinflusst werden.
Analysten warnen, dass die Containerfrachtraten weitere Rekordstände erreichen könnten. Voraussetzung dafür sei, dass der Anstieg der Treibstoffkosten im Zusammenhang mit dem Konflikt anhält. Eine konkrete Prognose für die weitere Preisentwicklung nannten sie den vorliegenden Angaben zufolge nicht.
Die aktuelle Entwicklung betrifft den Spotpreis für einen einzelnen 40-Fuß-Container auf der Verbindung zwischen China und der US-Ostküste. Spotraten werden für kurzfristig gebuchte Transporte berechnet. Über die Auswirkungen auf längerfristige Frachtverträge oder auf einzelne Unternehmen liegen in den vorliegenden Informationen keine Angaben vor.
Der Anstieg verdeutlicht nach Einschätzung der zitierten Analysten, wie stark geopolitische Konflikte und steigende Energiekosten den internationalen Seeverkehr beeinflussen können. Ob die Frachtraten ihren bisherigen Anstieg fortsetzen, hängt demnach maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Treibstoffkosten im Zusammenhang mit dem Krieg ab.