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Österreich meldet rund 80 Verstöße gegen Kopftuchverbot an Schulen

Zwei Wochen nach Inkrafttreten des Kopftuchverbots für Mädchen unter 14 Jahren sind in Österreich rund 80 Verstöße registriert worden. Die meisten Fälle wurden aus Wien gemeldet.

Österreich meldet rund 80 Verstöße gegen Kopftuchverbot an Schulen
Foto: KURIER
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Zwei Wochen nach dem Inkrafttreten des Kopftuchverbots für Mädchen unter 14 Jahren sind in Österreich rund 80 Verstöße an Schulen gemeldet worden. Das geht aus Angaben des Bildungsministeriums und der Bildungsdirektionen hervor. Die Behörden bewerten die Umsetzung insgesamt als weitgehend problemlos.

Die meisten Fälle wurden in Wien registriert. Dort entfielen nach Angaben des Ministeriums 55 Verstöße auf den Zeitraum seit Beginn der Regelung. In Niederösterreich wurden rund zehn Fälle gemeldet, in der Steiermark sieben und in Salzburg fünf. Für das Burgenland wurde ein Fall genannt. Aus Tirol und Vorarlberg waren bislang keine Verstöße bekannt.

In Niederösterreich gab es den Angaben zufolge bisher eine Anzeige. Bei weiteren Verstößen können Geldstrafen von bis zu 800 Euro verhängt werden. Diese Strafen sind auch mehrfach möglich. Zu den konkreten Umständen der einzelnen Fälle machte die vorliegende Meldung keine weiteren Angaben.

Für Oberösterreich und Kärnten lag nach Angaben der Behörden noch kein konkretes Lagebild vor. Damit sind die bisher gemeldeten Zahlen nicht für alle Bundesländer gleichermaßen belastbar. Das Bildungsministerium und die Bildungsdirektionen verwiesen dennoch auf eine insgesamt weitgehend reibungslose Umsetzung des Verbots.

Die Regelung gilt für Mädchen unter 14 Jahren an österreichischen Schulen. Die jetzt veröffentlichte Zwischenbilanz umfasst den Zeitraum von etwa zwei Wochen seit ihrem Inkrafttreten. Ob und in welchem Umfang weitere Fälle hinzukommen, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.

Quelle: KURIER ↗