In der spanischen Exklave Ceuta hat die Polizei am Freitagmorgen damit begonnen, Hunderte Migranten von den Stränden wegzubringen. Sie wurden in einen neu eingerichteten Zeltbereich gebracht. Das berichtete France 24 English.
Mehrere Tausend Migranten halten sich demnach weiterhin in Ceuta auf. Die spanische Exklave liegt an der nordafrikanischen Küste und ist von marokkanischem Staatsgebiet umgeben. Die aktuellen Maßnahmen konzentrieren sich nach den vorliegenden Informationen auf die Strände, an denen sich viele Menschen aufgehalten hatten.
Nach Angaben der Quelle waren Ende Juli Zehntausende Menschen über die Grenze nach Ceuta gelangt. Seitdem ist die Zahl der weiterhin in der Exklave verbliebenen Migranten auf mehrere Tausend zurückgegangen, ohne dass in den vorliegenden Informationen genauere Angaben zur aktuellen Gesamtzahl oder zur weiteren Unterbringung gemacht werden.
Mit der Verlegung in den Zeltbereich versucht die Polizei, die Menschen von den Stränden zu entfernen. Weitere Einzelheiten zu den Bedingungen in dem neuen Bereich, zum Ablauf der Maßnahme oder zu möglichen weiteren Schritten der Behörden liegen nicht vor.
Ceuta ist wegen seiner Lage an der Außengrenze der Europäischen Union wiederholt Schauplatz größerer Bewegungen von Migranten. Die vorliegenden Angaben beziehen sich auf den Polizeieinsatz am Freitagmorgen und die weiterhin angespannte Situation in der Exklave.