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Trump-Regierung erwägt stärkere Kontrolle der US-Forschungsförderung

US-Medien berichten, dass Präsident Donald Trump die Vergabe von Fördermitteln für biomedizinische Forschung stärker kontrollieren lassen will. Im Gespräch ist eine externe Kommission mit Vetorecht bei NIH-Zuschüssen.

Trump-Regierung erwägt stärkere Kontrolle der US-Forschungsförderung
KI-Illustration / Symbolbild – keine Ereignisaufnahme
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Was passiert ist

US-Präsident Donald Trump strebt laut Berichten amerikanischer Medien eine weitergehende Kontrolle der staatlichen Förderung medizinischer Forschung an. Im Mittelpunkt steht dabei die Vergabe von Zuschüssen durch die National Institutes of Health (NIH), die zentrale US-Behörde für biomedizinische Forschung.

Nach den vorliegenden Informationen haben Vertreter des Weißen Hauses über die Einrichtung einer externen Kommission beraten. Dieses Gremium könnte mit einem Vetorecht bei Förderentscheidungen der NIH ausgestattet werden. Damit würde die Mittelvergabe einer zusätzlichen politischen oder administrativen Kontrolle unterliegen.

Was wir wissen

Die Überlegungen stehen im Zusammenhang mit Trumps Vorgehen gegen Programme und Institutionen, die von ihm oder seiner Regierung als „woke“ bezeichnet werden. Seit seiner Rückkehr ins Präsidentenamt Anfang 2025 hat die US-Regierung die staatliche Forschungsförderung nach Angaben der vorliegenden Meldung deutlich gekürzt. Besonders betroffen sei der Bereich der biomedizinischen Forschung.

Die National Institutes of Health sind für die Vergabe von Fördermitteln an Forschungsvorhaben im Gesundheitsbereich zuständig. Welche konkreten Projekte oder Förderlinien von den bisherigen Kürzungen betroffen sind, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Die Berichte beziehen sich auf Pläne und Beratungen innerhalb des Weißen Hauses. Fest steht demnach, dass eine externe Kommission mit der Möglichkeit eines Vetos bei NIH-Förderungen als Option diskutiert wird. Eine endgültige Entscheidung über die Einrichtung und die Befugnisse eines solchen Gremiums wird in der Meldung nicht genannt.

Was noch unklar ist

Offen bleibt, ob die geplante Kommission tatsächlich eingerichtet wird. Ebenfalls nicht bekannt ist, welche rechtliche Grundlage ein Vetorecht über NIH-Zuschüsse haben könnte und wie ein solches Verfahren organisatorisch ausgestaltet wäre.

Unklar ist außerdem, in welchem Umfang die Forschungsförderung bereits gekürzt wurde und welche konkreten biomedizinischen Programme davon betroffen sind. Die vorliegenden Angaben nennen weder eine genaue Höhe der Kürzungen noch einen Zeitplan für mögliche weitere Maßnahmen. Auch gibt es keine näheren Informationen dazu, welche Kriterien bei einer zusätzlichen Kontrolle der Förderentscheidungen gelten würden.

Quelle

Arab News, Quellen-Handle: @ArabNews

Quelle: Arab News ↗