Was passiert ist
Nach dem Brand der Fähre MV June Aster vor Palawan auf den Philippinen sind nach Angaben der vorliegenden Meldung 77 Menschen ums Leben gekommen. Acht weitere Personen werden weiterhin vermisst. Die Philippinische Nationalpolizei (PNP) erklärte am Sonntag, sie unterstütze die Einrichtung einer behördenübergreifenden Untersuchungskommission.
Das geplante Gremium soll die Umstände der Katastrophe untersuchen und zur Klärung der Ereignisse beitragen. Der Vorfall wird als schweres Fährunglück mit zahlreichen Todesopfern beschrieben.
Was wir wissen
Die betroffene Fähre trägt den Namen MV June Aster. Betrieben wird das Schiff von Atienza Interisland Ferries. Die Fähre war nach den vorliegenden Angaben unterwegs, als sich der Brand ereignete. Als Ort des Unglücks ist Palawan auf den Philippinen angegeben; eine genauere Ortsangabe liegt nicht vor.
Die bislang genannte Opferbilanz umfasst 77 Tote. Zusätzlich gelten acht Menschen als vermisst. Die PNP unterstützt den Vorschlag, eine interbehördliche Taskforce einzusetzen. Diese soll das Unglück untersuchen und die Hintergründe feststellen.
Die Meldung wurde am Sonntag veröffentlicht. Weitere konkrete Angaben zum Ablauf des Brandes, zur Zahl der Menschen an Bord oder zu möglichen Rettungsmaßnahmen enthält das vorliegende Material nicht.
Was noch unklar ist
Nicht bekannt ist, an welcher Stelle genau vor Palawan sich der Vorfall ereignete. Auch der Ausgangs- und Zielort der Reise lässt sich aus den vorliegenden Informationen nicht vollständig bestimmen, da die Angabe zur Route in der Originalmeldung unvollständig ist.
Offen bleiben zudem die Ursache des Feuers, der genaue Ablauf des Unglücks sowie die Identität der Toten und Vermissten. Es liegen außerdem keine Angaben dazu vor, ob die vorgeschlagene Untersuchungskommission bereits formell eingerichtet wurde oder wann sie ihre Arbeit aufnehmen soll. Ebenso ist nicht mitgeteilt, wie die Zahl der Opfer und Vermissten ermittelt wurde.
Quelle
Inquirer Philippines (@InquirerPH)