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Sazerac bietet für Berentzen – Vorstand unterstützt Übernahme

Der US-Spirituosenhersteller Sazerac will den deutschen Getränkehersteller Berentzen übernehmen. Das Unternehmen aus Haselünne steht wirtschaftlich unter Druck, der Vorstand unterstützt das Angebot.

Sazerac bietet für Berentzen – Vorstand unterstützt Übernahme
Foto: LoboStudioHamburg · Pixabay
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Was passiert ist

Der deutsche Getränkehersteller Berentzen steht vor einer möglichen Übernahme durch den US-amerikanischen Spirituosenkonzern Sazerac. Der Whiskey-Hersteller hat ein Angebot für das Unternehmen aus Haselünne in Niedersachsen vorgelegt. Der Berentzen-Vorstand unterstützt die Offerte.

Damit könnte der traditionsreiche deutsche Hersteller künftig zu einem US-Konzern gehören. Die vorliegenden Informationen sprechen von einem Angebot, das deutlich über dem Durchschnitt liegt. Einzelheiten zur Höhe oder zur konkreten Ausgestaltung des Angebots wurden in den Angaben jedoch nicht genannt.

Was wir wissen

Berentzen kämpft derzeit mit einer rückläufigen Umsatzentwicklung. Zugleich ist der Betriebsgewinn des Unternehmens deutlich zurückgegangen. In diesem wirtschaftlichen Umfeld richtet Sazerac sein Interesse auf den deutschen Getränkehersteller.

Sazerac wird als US-amerikanischer Spirituosenriese beschrieben, der insbesondere mit Whiskey verbunden ist. Das Unternehmen will Berentzen übernehmen. Der Vorstand des deutschen Herstellers steht hinter dem Angebot, womit das Management die geplante Transaktion unterstützt.

Berentzen hat seinen Sitz in Haselünne im niedersächsischen Landkreis Emsland. Das Unternehmen gilt als deutscher Traditionshersteller. Weitere Angaben zu den beteiligten Gesellschaften, zum Ablauf der Übernahme oder zu möglichen Folgen für Berentzen und seine Beschäftigten liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Was noch unklar ist

Offen bleibt, welchen konkreten Preis Sazerac für Berentzen bietet und auf welche Unternehmensanteile sich das Angebot bezieht. Ebenso ist nicht bekannt, bis wann die Offerte angenommen werden kann oder welche Bedingungen daran geknüpft sind.

Nicht mitgeteilt wurde außerdem, wie die Aktionäre auf das Angebot reagieren, ob bereits eine formelle Vereinbarung geschlossen wurde und wann eine Übernahme abgeschlossen werden könnte. Angaben zu möglichen Prüfungen oder Genehmigungen liegen ebenfalls nicht vor. Auch zu den Auswirkungen auf die Standorte, die Belegschaft und die Geschäftstätigkeit von Berentzen gibt es keine bestätigten Informationen.

Die Unterstützung durch den Vorstand ist bekannt. Ob darüber hinaus weitere Gremien oder Beteiligte dem Vorhaben zugestimmt haben, geht aus den vorliegenden Daten nicht hervor.

Quelle

n-tv, Quellen-Handle: @ntvde

Quelle: n-tv ↗