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Studie: Europas Kinder werden deutlich mehr extremes Feuerwetter erleben

Eine Studie warnt: Unter den derzeitigen politischen Maßnahmen könnten in Europa geborene Kinder fast doppelt so viel extremes Feuerwetter erleben wie ihre Urgroßeltern.

Studie: Europas Kinder werden deutlich mehr extremes Feuerwetter erleben
KI-Illustration / Symbolbild – keine Ereignisaufnahme
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Was passiert ist

Kinder, die nach 2025 in Europa geboren werden, könnten im Laufe ihres Lebens deutlich häufiger extrem feuerbegünstigendes Wetter erleben als Menschen, die 1950 geboren wurden. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die jüngere Generation unter den derzeitigen klimapolitischen Maßnahmen fast doppelt so stark von solchen Bedingungen betroffen sein könnte.

Die Forschenden vergleichen dabei die erwartete Belastung verschiedener Generationen. Für ein in Europa im Jahr 2025 geborenes Kind werden demnach drei zusätzliche Jahre mit besonders stark feuerförderndem Wetter prognostiziert, verglichen mit einer im Jahr 1950 geborenen Person.

Was wir wissen

Ausgangspunkt der Untersuchung ist die fortschreitende globale Erwärmung. Nach den vorliegenden Angaben verstärkt sie in Europa die Bedingungen, unter denen sich Brände leichter entwickeln und ausbreiten können. Dazu zählt insbesondere Wetter, das Feuer begünstigt. Die Studie bewertet die Belastung nicht nur für die unmittelbare Zukunft, sondern über die gesamte Lebenszeit der betrachteten Jahrgänge.

Die Prognose bezieht sich auf ein Szenario, in dem die gegenwärtigen politischen Maßnahmen unverändert fortbestehen. Unter diesen Bedingungen würden Kinder, die ab 2025 in Europa geboren werden, beinahe doppelt so viel extremes Feuerwetter erleben wie ihre Urgroßeltern. Der Vergleich zwischen dem Jahrgang 2025 und dem Jahrgang 1950 dient dabei als Maßstab für die generationsübergreifende Veränderung.

Die Ergebnisse werden als Hinweis darauf dargestellt, dass sich die Folgen der Erderwärmung für jüngere Generationen im Laufe ihres Lebens weiter verschärfen könnten. Zugleich verweist die Studie darauf, dass eine deutlich stärkere Klimapolitik erforderlich wäre, um diese Entwicklung zu begrenzen. Konkrete Maßnahmen oder ein bestimmter Zielwert für eine Begrenzung werden in den vorliegenden Informationen jedoch nicht genannt.

Was noch unklar ist

Nicht bekannt sind die genaue Zahl der untersuchten Regionen, die vollständige Methodik der Studie und die Definition, ab welcher Intensität Wetter als extrem feuerbegünstigend eingestuft wurde. Ebenfalls liegen in den vorliegenden Angaben keine Einzelheiten dazu vor, wie die Forschenden die Lebenszeit der verschiedenen Geburtsjahrgänge berechnet oder welche konkreten Klimamodelle sie verwendet haben.

Offen bleibt außerdem, wie stark sich die prognostizierte Entwicklung zwischen einzelnen europäischen Ländern oder Regionen unterscheidet. Die Angaben enthalten auch keine detaillierten Vorhersagen zu einzelnen Zeiträumen, zur Zahl möglicher Brände oder zu den daraus entstehenden Schäden. Fest steht nach den vorliegenden Informationen lediglich die generelle Aussage der Studie: Unter den derzeitigen politischen Bedingungen dürfte die Belastung jüngerer Generationen durch extremes Feuerwetter deutlich höher ausfallen als die ihrer Urgroßeltern.

Quelle

The Guardian World (@guardian)

Quelle: The Guardian World ↗