US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag mit dem jemenitischen Präsidenten Rashad al-Alimi telefoniert. Nach Angaben eines Berichts ging es dabei um die jüngsten Vorstöße der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz in der Umgebung der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer.
Al-Alimi bat Trump demnach um Unterstützung für seine Regierung im Kampf gegen die Huthi. Die Miliz soll in diesem Monat wichtige Gebiete entlang der Meerenge eingenommen haben. Die Wasserstraße verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und gilt als bedeutende internationale Schifffahrtsroute. Genauere Angaben zu den besprochenen Maßnahmen oder zu einer möglichen Zusage der US-Regierung liegen bislang nicht vor.
An dem Gespräch nahm dem Bericht zufolge der jemenitische Präsident teil. Weitere Einzelheiten zu Zeitpunkt, Inhalt und Dauer des Telefonats wurden zunächst nicht bekannt. Auch ist nicht mitgeteilt worden, welche konkreten Gebiete die Huthi kontrollieren oder wie sich die Lage vor Ort zuletzt entwickelt hat.
Die Huthi sind eine vom Iran unterstützte bewaffnete Bewegung im Jemen. Ihre Aktivitäten in der Region haben die Sicherheitslage rund um das Rote Meer und die Meerenge Bab al-Mandab zu einem internationalen Thema gemacht. Im vorliegenden Bericht wird jedoch nicht näher ausgeführt, ob Trump und Al-Alimi über militärische Unterstützung, politische Maßnahmen oder andere Formen der Hilfe gesprochen haben.
Die Angaben zum Telefonat stützen sich auf vier mit der Angelegenheit vertraute Personen. Genauere Informationen zur Identität der Gesprächsteilnehmer neben Trump und Al-Alimi sowie zu den weiteren Beratungen liegen nicht vor. Das berichtete zunächst Arab News unter Berufung auf einen Reuters-Bericht.