Die französische Regierung hat angesichts stark gestiegener Kraftstoffpreise dringende Beratungen aufgenommen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Belastung für Autofahrer begrenzt werden kann. Besonders Diesel ist dem Bericht zufolge so teuer wie nie zuvor.
Als Ursache werden Unterbrechungen bei den Rohöllieferungen aus dem Nahen Osten genannt. Diese stehen im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran und verschärfen den Druck auf die internationalen Energiemärkte. Welche konkreten Auswirkungen die gestörten Transporte auf Frankreichs Versorgung haben, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Die Regierung steht zugleich innenpolitisch unter Druck. Mit den steigenden Preisen wächst der Unmut in der Bevölkerung, insbesondere unter Autofahrern und Haushalten, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Die Beratungen sollen daher mögliche Schritte gegen die höheren Kosten prüfen.
Der Spielraum der Regierung ist jedoch begrenzt. Frankreichs Staatsfinanzen stehen bereits unter Druck, sodass umfangreiche staatliche Entlastungen zusätzliche Belastungen für den Haushalt bedeuten könnten. Welche Maßnahmen konkret erwogen werden und ob eine Entscheidung getroffen wurde, ist bislang nicht bekannt.
Die Beratungen finden auf nationaler Ebene statt. Genauere Angaben zu ihrer Dauer, zu den beteiligten Regierungsstellen oder zu möglichen finanziellen Hilfen liegen bislang nicht vor. Das berichtete zuerst France 24 English unter Berufung auf einen Bericht von Bryan Quinn und Kollegen von France Télévisions.