Die Zusammenarbeit bei der Cyberabwehr in der Europäischen Union reicht nach Einschätzung des Europäischen Rechnungshofs bislang nicht aus. Das geht aus einem Bericht der EU-Prüfer hervor, der die Kooperation im Bereich der Cybersicherheit bewertet.
Der Rechnungshof sieht demnach Defizite bei der gemeinsamen Abwehr digitaler Bedrohungen. Welche konkreten Maßnahmen geprüft wurden, in welchen Bereichen die Zusammenarbeit besonders schwach ausfällt und welche Verbesserungen die Prüfer vorschlagen, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Die Bewertung betrifft die Zusammenarbeit auf Ebene der Europäischen Union. Genauere Angaben zu den untersuchten Institutionen, zum Zeitraum der Prüfung oder zu einzelnen Fällen liegen bislang nicht vor. Auch ist nicht bekannt, welche Reaktionen der Bericht bei den zuständigen Stellen ausgelöst hat.
Die Feststellung des Rechnungshofs unterstreicht die Bedeutung einer abgestimmten europäischen Cyberabwehr. Eine detaillierte Einordnung der Ursachen für die unzureichende Kooperation ist auf Grundlage der vorliegenden Meldung jedoch nicht möglich. Das berichtete zuerst ORF News.