← Alle Nachrichten

Untersuchung zu getöteten Helfern könnte Militärchefs vorladen

Bei einer britischen Untersuchung zum Tod von drei Helfern im Gazastreifen könnten israelische und britische Militärvertreter aussagen. Die Familien wollen zudem klären lassen, ob britische Waffen eingesetzt wurden.

Untersuchung zu getöteten Helfern könnte Militärchefs vorladen
Foto: KATRIN BOLOVTSOVA · Pexels
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichten- und Informationsquellen aufbereitet und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt bzw. sprachlich bearbeitet. Mehr zur KI-Verarbeitung

Eine britische Untersuchung zum Tod von drei britischen Helfern im Gazastreifen könnte israelische und britische Militärverantwortliche als Zeugen anhören. Bei einer Anhörung zur Vorbereitung des Verfahrens erklärte ein Anwalt, die Familien der Getöteten wollten unter anderem klären, ob bei dem tödlichen Angriff in Großbritannien hergestellte Waffen eingesetzt wurden.

Bei den Getöteten handelt es sich um John Chapman, Jim Henderson und James Kirby. Chapman war 57 Jahre alt, Henderson 33 und Kirby 47. Die drei Männer waren in Fahrzeugen einer Hilfsorganisation unterwegs, als diese von einem Luftangriff getroffen wurden. Genauere Angaben zum Ablauf des Angriffs oder zu den verwendeten Waffen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Im Mittelpunkt der weiteren Prüfung steht damit die Frage, welche Umstände zum Tod der Helfer führten und welche Verantwortlichen über den Einsatz informiert waren. Nach Angaben des Anwalts könnte das Verfahren sowohl die israelische als auch die britische militärische Führung einbeziehen. Ob tatsächlich bestimmte Kommandeure vorgeladen werden oder aussagen müssen, ist demnach noch offen.

Auch die mögliche Herkunft der eingesetzten Bewaffnung soll eine Rolle spielen. Die Angehörigen möchten nach Darstellung ihres Rechtsbeistands wissen, ob die Waffe oder Teile der Bewaffnung aus Großbritannien stammten. Eine Feststellung dazu liegt bislang nicht vor. Ebenso ist nicht bekannt, ob die Untersuchung bereits konkrete Informationen zu einem möglichen britischen Ursprung der Waffen erhalten hat.

Das Verfahren befindet sich nach den vorliegenden Angaben noch in einer prüfenden beziehungsweise vorbereitenden Phase. Die Anhörung dient dazu, mögliche Themen und Zeugen für die eigentliche Untersuchung zu bestimmen. Ein abschließender Befund zu den Todesumständen, zur Verantwortlichkeit oder zur Herkunft der Bewaffnung ist daher noch nicht bekannt.

Für die Familien der drei Männer könnte das Verfahren Aufschluss darüber geben, wie es zu dem Angriff kam und welche militärischen Entscheidungen ihm vorausgingen. Ob israelische oder britische Militärvertreter dazu beitragen werden, ist derzeit nicht entschieden. Weitere Einzelheiten zu den geplanten Verfahrensschritten wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Das berichtete zuerst The Guardian World.

Quelle: The Guardian World ↗