Der Schweizer Telekommunikationsanbieter Sunrise prüft den Abbau von rund 450 Stellen. Nach Angaben der NZZ könnte damit nahezu ein Fünftel der Belegschaft betroffen sein. Das Unternehmen begründet die geplante Neuaufstellung auch mit dem verstärkten Einsatz künstlicher Intelligenz.
Für Sunrise wäre es bereits die zweite Ankündigung von Entlassungen im laufenden Jahr. Die nun genannte Zahl von bis zu 450 Stellen bezieht sich nach der vorliegenden Meldung auf einen möglichen Abbau. Ob alle Arbeitsplätze tatsächlich wegfallen, in welchem Zeitraum dies geschehen könnte und welche Unternehmensbereiche betroffen wären, ist bislang nicht bekannt.
Sunrise will seine Organisation nach den vorliegenden Informationen neu ausrichten. Künstliche Intelligenz soll dabei eine Rolle spielen. Genauere Angaben dazu, welche Aufgaben künftig durch entsprechende Technologien unterstützt oder übernommen werden könnten, liegen nicht vor. Auch ist unklar, ob der mögliche Stellenabbau ausschließlich mit dem Einsatz von KI begründet wird oder Teil einer umfassenderen organisatorischen Veränderung ist.
Die Größenordnung des Vorhabens wäre für das Unternehmen erheblich. Sollte es tatsächlich zum Abbau von 450 Arbeitsplätzen kommen, würde dies fast ein Fünftel der Belegschaft ausmachen. Die vorliegenden Informationen lassen jedoch offen, ob es sich bei dieser Zahl um eine endgültige Planung oder um eine noch zu prüfende Obergrenze handelt.
Mit der erneuten Ankündigung innerhalb desselben Jahres steht Sunrise damit vor einem weiteren Einschnitt. Konkrete Angaben zu den weiteren Schritten, möglichen Abfederungen für Beschäftigte oder dem Abschluss der Prüfung liegen bislang nicht vor. Das Unternehmen hat nach den verfügbaren Informationen zunächst seine Absicht zur Neuaufstellung und die mögliche Zahl der betroffenen Stellen bekannt gemacht.
Das berichtete zuerst die Neue Zürcher Zeitung (NZZ).