UN-Experten haben vor den anhaltenden humanitären und menschenrechtlichen Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gewarnt. Im Mittelpunkt ihrer Einschätzung stehen die Belastungen für die Zivilbevölkerung während des dritten Kriegswinters sowie der Umgang mit Russinnen und Russen, die das Land verlassen haben.
Die vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eingesetzten Fachleute zeichneten ein bedrückendes Bild der Lage. Nach ihrer Darstellung leiden Menschen in der Ukraine weiterhin unmittelbar unter den Auswirkungen des Krieges. Die Experten richteten dabei besonderes Augenmerk auf Zivilisten, die bereits einen weiteren Winter unter den Bedingungen des Krieges bewältigen müssen.
Zugleich verwiesen sie auf Auswirkungen, die über das ukrainische Staatsgebiet hinausreichen. Russinnen und Russen, die ins Ausland geflohen sind, sehen sich demnach Einschüchterungen ausgesetzt. Genauere Angaben zu den beschriebenen Fällen, zur Zahl der Betroffenen oder zu den jeweiligen Ländern liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor.
Die Einschätzung der Experten verbindet damit zwei Entwicklungen: die fortdauernde Belastung der ukrainischen Bevölkerung durch den Krieg und den Druck auf Teile der russischen Diaspora außerhalb Russlands. Die Ausführungen erfolgten im Rahmen einer Stellungnahme von Fachleuten, die vom UN-Menschenrechtsrat berufen wurden. Das berichtete UN News.