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Zehntausende heimliche Aufnahmen vom Oktoberfest im Netz entdeckt

Auf dem Münchner Oktoberfest sollen Besucherinnen heimlich unter das Dirndl gefilmt worden sein. Tausende der Aufnahmen werden in sozialen Netzwerken verbreitet, einige offenbar auch gegen Bezahlung angeboten.

Zehntausende heimliche Aufnahmen vom Oktoberfest im Netz entdeckt
Foto: vjkombajn · Pixabay
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Zehntausende Aufnahmen, die Besucherinnen des Münchner Oktoberfestes heimlich unter dem Dirndl zeigen sollen, sind in sozialen Medien aufgetaucht. Tausende solcher Videos werden verbreitet, einzelne Clips werden nach vorliegenden Informationen zudem kostenpflichtig angeboten. Die Betroffenen wurden offenbar ohne ihr Wissen gefilmt.

Bei den Aufnahmen handelt es sich um sogenanntes Upskirting. Dabei werden Personen gezielt unter die Kleidung gefilmt, ohne dass sie dem zugestimmt haben. Die Videos stellen damit nicht nur einen Eingriff in die Privatsphäre der Betroffenen dar, sondern werden anschließend auch weiterverbreitet und teilweise kommerziell genutzt.

Wie groß das konkrete Ausmaß der Verbreitung ist, lässt sich anhand der vorliegenden Informationen nicht genauer bestimmen. Die Angabe von zehntausenden Videos deutet jedoch auf eine umfangreiche Sammlung hin. Auf welchen Plattformen die Aufnahmen veröffentlicht werden und über welche Kanäle sie angeboten werden, ist bislang nicht näher bekannt.

Unklar ist außerdem, wann die Videos entstanden und wer für die Aufnahmen sowie deren Verbreitung verantwortlich ist. Angaben zu möglichen Ermittlungen, identifizierten Tatverdächtigen oder konkreten Maßnahmen gegen die Inhalte liegen nicht vor. Auch Informationen dazu, ob betroffene Besucherinnen bereits von den Aufnahmen wissen oder rechtliche Schritte eingeleitet haben, sind bislang nicht bekannt.

Die Veröffentlichung und der Verkauf solcher Aufnahmen können die Belastung für die Betroffenen zusätzlich verschärfen. Das heimliche Filmen findet nach den vorliegenden Angaben im Umfeld eines großen Volksfestes statt, die Verbreitung reicht jedoch über den ursprünglichen Ort hinaus in soziale Netzwerke. Für die Betroffenen kann dadurch der Kontrollverlust über die Bilder erheblich zunehmen.

Genauere Angaben zur Zahl der betroffenen Frauen, zur Herkunft der Videos und zum Umfang der kostenpflichtigen Angebote liegen derzeit nicht vor. Ebenso ist nicht bekannt, ob die Aufnahmen vollständig vom Oktoberfest stammen oder ob die genannte Zahl unterschiedliche Sammlungen umfasst.

Über das Auftauchen der Videos berichtete zuerst die österreichische Tageszeitung DER STANDARD.

Quelle: DER STANDARD ↗