Die Stromversorgung in den Visayas auf den Philippinen steht nach mehreren Tagen mit gelben und roten Netzalarmen weiter unter Druck. Abgeordnete des Repräsentantenhauses kritisierten deshalb das Energieministerium (DOE), weil die Behörde nach ihrer Darstellung keine konkrete kurzfristige Lösung für die anhaltenden Probleme vorlegen konnte.
Die Vorwürfe wurden während einer Anhörung des Energieausschusses und des Ausschusses für die Entwicklung der Visayas erhoben. Im Mittelpunkt stand die angespannte Lage im Stromnetz der Region. Gelbe und rote Netzalarme weisen auf eine erhebliche Belastung der verfügbaren Stromversorgung hin. Die Meldung enthält jedoch keine genaueren Angaben zu den Ursachen der Ausfälle, zur Zahl der betroffenen Haushalte oder zu ihrer wirtschaftlichen Auswirkung.
Ein Abgeordneter stellte die Reaktion des Energieministeriums infrage und bemängelte, dass bei der Anhörung keine umgehend umsetzbare Antwort auf die Stromprobleme gegeben worden sei. Damit geriet die Behörde angesichts der aufeinanderfolgenden Netzalarme unter politischen Druck. Welche konkreten Maßnahmen das DOE zur Stabilisierung der Versorgung plant, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Auch der zeitliche Rahmen für eine mögliche Entspannung der Lage bleibt offen. Genauere Angaben zu weiteren Beratungen, technischen Maßnahmen oder einer angekündigten Lösung liegen bislang nicht vor. Fest steht lediglich, dass die Stromprobleme in den Visayas Gegenstand einer Anhörung im philippinischen Repräsentantenhaus waren und dort die Reaktion der zuständigen Behörde scharf kritisiert wurde.
Das berichtete zuerst Inquirer Philippines.