In der koreanischen Demilitarisierten Zone ist es während einer Räumungsoperation zu einer mutmaßlichen Minenexplosion gekommen. Nach Angaben des südkoreanischen JCS ereignete sich der Vorfall bei Arbeiten an einer Route, die über einem vermuteten nordkoreanischen Minenfeld verläuft.
Die Demilitarisierte Zone trennt Nord- und Südkorea. Der genaue Ort der Explosion wurde zunächst nicht genannt. Auch weitere Einzelheiten zum Ablauf des Vorfalls liegen bislang nicht vor.
Die Räumungsarbeiten galten demnach einer Route innerhalb des sensiblen Grenzgebiets. Dabei kam es zu der Explosion einer Mine, bei der es sich nach bisherigem Kenntnisstand um eine nordkoreanische Hinterlassenschaft handeln könnte. Eine endgültige Bestätigung zur Herkunft oder zum Typ der Mine wurde nicht mitgeteilt.
Angaben zu möglichen Verletzten, Schäden oder den weiteren Maßnahmen nach der Explosion liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor. Unklar ist außerdem, ob die Räumungsarbeiten nach dem Vorfall fortgesetzt oder vorübergehend unterbrochen wurden.
Das berichtete zuerst die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf den JCS.
Kurz zusammengefasst
- Bei Räumarbeiten in der koreanischen Demilitarisierten Zone kam es mutmaßlich zu einer Minenexplosion
- Die Arbeiten fanden auf einer Route über einem vermuteten nordkoreanischen Minenfeld statt
- Angaben zu Ort, Verletzten, Schäden und dem weiteren Vorgehen liegen bislang nicht vor