← Alle Nachrichten

British Columbia verklagt OpenAI nach tödlichem Schulangriff

Die kanadische Provinz British Columbia wirft OpenAI und Sam Altman vor, ein Schulmassaker in Tumbler Ridge nicht verhindert zu haben. Das Unternehmen habe die Polizei nicht über die ChatGPT-Nutzung des Angreifers informiert.

British Columbia verklagt OpenAI nach tödlichem Schulangriff
Foto: sergeitokmakov · Pixabay
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichten- und Informationsquellen aufbereitet und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt bzw. sprachlich bearbeitet. Mehr zur KI-Verarbeitung

Die kanadische Provinz British Columbia hat OpenAI und dessen Vorstandschef Sam Altman vor einem US-Bundesgericht verklagt. Hintergrund ist ein tödlicher Angriff an einer Schule in Tumbler Ridge im Februar. Die Provinz macht geltend, die Tat hätte möglicherweise verhindert werden können, wenn OpenAI die örtlichen Strafverfolgungsbehörden über die Nutzung von ChatGPT durch den Angreifer informiert hätte.

Die Klage wurde am Montag beim Bundesgericht in San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht. Sie richtet sich sowohl gegen das Unternehmen als auch gegen Altman persönlich. British Columbia fordert nach den vorliegenden Angaben Schadenersatz, der zur Finanzierung von Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen des Angriffs in der Provinz eingesetzt werden soll.

Weiterlesen
Luftangriffe verschärfen die Lage im umkämpften Slowjansk
Blaulicht

Luftangriffe verschärfen die Lage im umkämpften Slowjansk

22.09.2026

Darüber hinaus verlangt die Provinz gerichtliche Vorgaben für den Umgang mit ChatGPT-Unterhaltungen, die einen Bezug zu möglicher Gewalt haben könnten. Welche konkreten Änderungen British Columbia im Detail fordert, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch genauere Angaben zu den Umständen der Kommunikation zwischen OpenAI und den Behörden liegen bislang nicht vor.

Die Vorwürfe der Provinz beziehen sich auf die Annahme, dass der Angreifer ChatGPT zur Planung des Angriffs verwendet habe. Ob die Nutzung des Systems tatsächlich in einem Umfang erfolgte, der eine Warnung an die Polizei ausgelöst hätte, ist Gegenstand des Rechtsstreits. Eine gerichtliche Entscheidung über die Verantwortung von OpenAI oder Altman liegt den Angaben zufolge noch nicht vor.

Mit der Klage wird damit nicht nur Schadenersatz verlangt. British Columbia verbindet die finanziellen Forderungen mit dem Anliegen, den Umgang des Unternehmens mit Gesprächen zu verändern, die auf eine mögliche Vorbereitung von Gewalt hindeuten könnten. Der Fall berührt damit auch die Frage, unter welchen Umständen ein Anbieter von Künstlicher Intelligenz Informationen aus Nutzergesprächen an Sicherheitsbehörden weitergeben sollte.

Das berichtete zuerst The Guardian World.

Kurz zusammengefasst

  • British Columbia verklagt OpenAI und Sam Altman in San Francisco wegen eines tödlichen Schulangriffs in Tumbler Ridge
  • Die Provinz behauptet, eine Warnung an die Behörden über ChatGPT-Nutzung hätte die Tat möglicherweise verhindert
  • British Columbia fordert Schadenersatz und Vorgaben für den Umgang mit gewaltbezogenen ChatGPT-Gesprächen
Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail
Kostenlos abonnieren

Verpasse keine wichtige Nachricht

Das InstaNews Morgenbriefing fasst jeden Morgen die wichtigsten Entwicklungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Welt für dich zusammen.